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Was macht Christoph Süß heute? Der quer-Mann aus Sendling

Vom Sendlinger Bub zum dienstältesten Satiremoderator des Bayerischen Rundfunks

Von Malte Graf | 5. Juli 2026
Was macht Christoph Süß heute? Der quer-Mann aus Sendling © Foto: Schnöpf / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)
Christoph Süß, Moderator des BR-Satiremagazins quer

Seine trockene Schlagfertigkeit ist legendär, sein Blick auf die bayerische Politik gefürchtet. Christoph Süß führt seit über einem Vierteljahrhundert wöchentlich durch das Satiremagazin quer im Bayerischen Rundfunk und hat sich damit einen festen Platz in der bayerischen Fernsehlandschaft erarbeitet.1

Was viele nicht wissen: Der Kabarettist ist ein echtes Sendlinger Gewächs.

Geboren wurde er am 17. Dezember 1967 mitten in München-Sendling, also genau in dem Stadtteil, über den wir hier berichten.1

Wir haben nachgeschaut, was aus einem der bekanntesten Söhne des Viertels geworden ist.

Was dich erwartet

Vom Sendlinger Bub zum Satiriker

Christoph Süß kam am 17. Dezember 1967 in München-Sendling zur Welt. Damit gehört er zu den prominenten Persönlichkeiten, deren Wurzeln direkt im Viertel liegen.1

Seine Schulzeit führte ihn quer durch München. Zunächst besuchte er die Realschule in Moosach und machte dort die Mittlere Reife.1

Anschliessend wechselte er auf das Rupprecht-Gymnasium in Neuhausen, wo er 1988 das Abitur ablegte.1

1990 schrieb er sich an der Ludwig-Maximilians-Universität München für Philosophie ein. Das Studium brach er allerdings ab, weil ihn die Bühne mehr reizte als der Hörsaal.1

1995 startete er sein erstes Soloprogramm und etablierte sich in der Münchner und bayerischen Kabarettszene. Spitzzüngig, politisch, mit einem feinen Gespür für die Absurditäten des Alltags.1

Der Sprung ins Fernsehen folgte rasch. Ab 1998 engagierte ihn der Bayerische Rundfunk als Moderator des Politsatiremagazins quer, das er seither wöchentlich präsentiert.1

Parallel moderierte er die Late-Night-Show SüßStoff aus dem Münchner Volkstheater und bewies, dass er auch das lange Format beherrscht.1

Bekannt wurde er einem breiteren Publikum auch als Schauspieler. Von 2013 bis 2025 verkörperte er den Kriminaloberrat Helmut Zangel in der ZDF-Krimireihe München Mord.1

Für seine Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem 2009 mit dem Bayerischen Fernsehpreis, 2015 mit dem Ernst-Hoferichter-Preis und 2019 mit dem Bayerischen Poetentaler.1

Was Christoph Süß heute macht (Stand 2026)

Christoph Süß denkt mit Ende Fünfzig nicht ans Aufhören, im Gegenteil. Er steht weiterhin wöchentlich vor der Kamera und führt durch quer, das Satiremagazin des Bayerischen Rundfunks.1

Eine grosse Veränderung gab es allerdings: Ende 2025 stieg er aus der Krimireihe München Mord aus. Nach 22 Filmen und mehr als zehn Jahren als Kriminaloberrat Zangel war in der Folge Im Zweifel für den Zweifel Schluss.2

Den Abschied begründete er mit privaten Gründen. Leicht sei ihm die Entscheidung nicht gefallen, sagte er der Abendzeitung: Wir hatten es lustig, das aufzugeben war nicht leicht, muss aber leider sein.3

Statt sich zur Ruhe zu setzen, konzentriert er sich nun voll auf quer. Die Sendung ist nach eigener Aussage nicht mehr nur seine Hauptaufgabe, sondern seine einzige.3

Die frei gewordene Zeit will er auch zum Schreiben nutzen. Er deutete an, neben quer noch ein paar Texte verfassen zu wollen, die nicht nur in der Sendung aufgesagt werden.3

Damit bleibt Christoph Süß 2026 eine feste Stimme der bayerischen Satire, die jeden Donnerstagabend Politik und Gesellschaft kritisch unter die Lupe nimmt.1

Der Sendling-Bezug

Anders als viele Prominente, die ihren Heimatort nur als Geburtseintrag führen, ist Christoph Süß ein echter Sendlinger. Hier kam er 1967 zur Welt, hier liegen seine Wurzeln.1

Sein gesamtes Leben spielt sich rund um München ab. Von der Schule in Moosach und Neuhausen über das Philosophiestudium an der LMU bis zu seiner Arbeit beim Bayerischen Rundfunk ist er der Landeshauptstadt treu geblieben.1

Dass ein gebürtiger Sendlinger seit über 25 Jahren die bayerische Politik aufs Korn nimmt, passt gut zu einem Viertel, das für seinen bodenständigen, unaufgeregten Charakter bekannt ist. Wer mehr über die Wurzeln des Stadtteils wissen will, findet das in unserer Geschichte von Sendling.

Und wer wissen möchte, wie sich Sendling und seine Nachbarschaften heute zusammensetzen, schaut am besten in unsere Übersicht der Stadtteile von Sendling.

Ausblick

Langweilig dürfte es Christoph Süß so schnell nicht werden. Mit dem Fokus auf quer bleibt er die treibende Kraft hinter einem der bekanntesten Satireformate des Bayerischen Rundfunks.1

Mit dem Ausstieg aus München Mord hat er sich Freiraum geschaffen, den er fürs Schreiben nutzen möchte. Ob daraus ein neues Bühnenprogramm oder ein Buch wird, bleibt abzuwarten, langweilig wird sein Wortwitz in keinem Fall.3

Übrigens ist er nicht der einzige Promi mit Sendlinger Wurzeln. Auch Schauspieler Elyas M'Barek und Model Uschi Obermaier verbrachten ihre Kindheit im Viertel. Mehr über den Stadtteil und seine Menschen liest du in unserem Porträt zu den Einwohnern von Sendling.

Häufige Fragen zu Christoph Süß

Wie alt ist Christoph Süß und wann wurde er geboren?

Christoph Süß wurde am 17. Dezember 1967 in München-Sendling geboren. Im Jahr 2026 wird er damit 59 Jahre alt.1

Wo wohnt Christoph Süß heute?

Christoph Süß ist München sein Leben lang treu geblieben und gilt als Münchner Persönlichkeit. Eine genaue private Wohnadresse macht er öffentlich nicht bekannt.3

Was macht Christoph Süß heute beruflich?

Er moderiert weiterhin wöchentlich das Satiremagazin quer im Bayerischen Rundfunk. Ende 2025 stieg er aus der ZDF-Krimireihe München Mord aus und konzentriert sich seitdem ganz auf quer sowie aufs Schreiben.2

Seit wann moderiert Christoph Süß die Sendung quer?

Christoph Süß führt seit 1998 durch das Politsatiremagazin quer im Bayerischen Rundfunk und gehört damit zu den dienstältesten Satiremoderatoren im deutschen Fernsehen.1

Wie hoch ist das Vermögen von Christoph Süß?

Zu Christoph Süß' Vermögen gibt es keine offiziellen oder seriös belegbaren Angaben.

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